Quelle: Kölner Stadtanzeiger vom 03.03.2026

In der aktuellen Berichterstattung des Kölner Stadtanzeigers wird das Erzbischöfliche Berufskolleg Köln als eine Schule vorgestellt, die bewusst neue Wege geht. Im Mittelpunkt steht die klare Haltung der Schulleitung, dass reines Auswendiglernen für Prüfungen keine zukunftsfähige Antwort auf die Herausforderungen unserer Zeit ist. „Bulimie-Lernen setzt Schüler unter Druck und bringt nicht viel“, wird Schulleiter Carsten Arntz zitiert.

Gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Kathrin Wichmann treibt er am EBK seit längerer Zeit die konsequente Weiterentwicklung der Lernkultur voran. Mit der LernVision EBK setzt die Schule auf eigenverantwortliches Lernen, offene Lernlandschaften und eine stärkere Rolle der Lehrkräfte als Lernbegleiterinnen und Lernbegleiter. Ziel ist es, Schülerinnen und Schüler nicht nur auf Prüfungen vorzubereiten, sondern sie zu selbstständigem Denken, reflektiertem Handeln und nachhaltigem Kompetenzerwerb zu befähigen.

Der Bericht hebt zudem die Auszeichnung mit dem Deutschen Lehrkräftepreis 2025 als „vorbildliche Schulleitung“ hervor, mit dem Carsten Arntz und Kathrin Wichmann für ihre vorbildliche Schulleitung am 23.02.2026 in Berlin geehrt wurden. Gewürdigt werden dabei insbesondere das Engagement für ein positives Schulklima, innovative Unterrichtsformen und eine klare strategische Ausrichtung.

Das EBK versteht sich als lernende Organisation. Die Weiterentwicklung geschieht nicht punktuell, sondern als gemeinsamer Prozess von Kollegium, Schülerinnen und Schülern sowie Schulleitung. Das christliche Menschenbild bildet dabei den Wertekompass, während moderne pädagogische Konzepte und digitale Möglichkeiten gezielt integriert werden.

Der Artikel macht deutlich, dass Schulentwicklung am EBK kein Schlagwort ist, sondern gelebte Praxis. Die LernVision EBK steht für eine Schule, die Verantwortung fördert, Beziehung stärkt und Zukunft aktiv gestaltet.