

Carsten Arntz, Schulleiter des Erzbischöflichen Berufskollegs Köln, ist gemeinsam mit seiner Stellvertreterin Kathrin Wichmann als Schulleitungsteam am 23.02.2026 mit dem 3. Platz beim Deutschen Lehrkräftepreis 2025 in der Kategorie „Vorbildliche Schulleitung“ in Berlin ausgezeichnet worden. Die bundesweit renommierte Auszeichnung sowie das Preisgeld von 1.000 EUR würdigt Schulleitungen, die Schule strategisch, werteorientiert und zukunftsgerichtet entwickeln.
Dankschreiben von Bildungsministerin Dorothee Feller
Sie haben im Jahr 2025 am bundesweiten Wettbewerb Deutscher Lehrkräftepreis – Unterricht innovativ“ erfolgreich teilgenommen. In der Wettbewerbskategorie „Vorbildliche Schulleitung“, in der Kollegien aufgerufen waren, Schulleitungen zu nominieren, wurden Sie gemeinsam von der Jury mit dem dritten Preis ausgezeichnet. Zu diesem Erfolg gratuliere ich Ihnen sehr herzlich.
Besonders hervorgehoben wurden Ihre Impulse zu einer modernen, wissenschaftlich fundierten Schulentwicklung, die Etablierung einer starken, partizipativen Entscheidungskultur und Ihre Förderung einer effektiven Teamarbeit.
In einem Zitat aus Ihrem Kollegium heißt es: „Ihre offene Art schafft eine Atmosphare des Vertrauens und der Wertschätzung, in der sich alle Mitglieder der Schulgemeinschaft angenommen fühlen. Durch ihre authentische und transparente Kommunikation stärken sie das Gemeinschaftsgefühl und fördern eine Kultur des gegenseitigen Respekts.“
Ich danke Ihnen herzlich für Ihr großartiges Engagement und wünsche weiterhin viel Erfolg bei der Schulentwicklung mit Ihrem Team.
Mit freundlichen Grüßen
Dorothee Feller
Der Deutsche Lehrkräftepreis gilt als eine der bedeutendsten Ehrungen im deutschen Bildungswesen. Er wird jährlich an Persönlichkeiten vergeben, die Unterricht und Schule nachhaltig prägen und Innovation mit Verantwortung verbinden. Ausgezeichnet werden nur wenige Schulleitungen bundesweit. In der Wettbewerbsrunde 2025 hatten sich rund 6.500 Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte beteiligt.


Die Jury würdigte Arntz und Wichmann insbesondere für die klare Vision einer modernen, wissenschaftlich fundierten Schulentwicklung, die konsequente Ausrichtung auf Vertrauen und Beteiligung sowie den Mut, Schule strukturell neu zu denken. Am Erzbischöflichen Berufskolleg Köln steht Führung nicht für Verwaltung, sondern für Gestaltung. Entscheidungen werden transparent getroffen, Prozesse dialogisch geführt und Verantwortung bewusst geteilt.

Mit der LernVision EBK verbindet die Schulleitung wissenschaftliche Erkenntnisse mit konkreter schulischer Praxis. Eigenverantwortliches Lernen, kooperative Lernformen, digitale Werkzeuge und klare Lernstrukturen schaffen Räume, in denen junge Menschen Selbstwirksamkeit erfahren. Schule wird so zu einem Ort, an dem Zukunft nicht nur vorbereitet, sondern aktiv gestaltet wird.

In der offiziellen Laudatio von Alexandra Heraeus wurde hervorgehoben, dass an dieser Schule Vertrauen nicht als Nebeneffekt entsteht, sondern als Grundlage von Führung verstanden wird. Offenheit, authentische Kommunikation und strategisches Denken prägen den Entwicklungsprozess. Die Verbindung aus Vision, Klarheit und Menschlichkeit wurde als beispielhaft für zeitgemäße Schulleitung gewürdigt.

Laudatio von Alexandra Heraeus
Lieber Carsten Arntz, liebe Kathrin Wichmann,
in Ihrer Schule, dem Erzbischöflichen Berufskolleg Köln, fühlen sich Menschen sicher. Warum? Weil Sie beide Verantwortung übernehmen, eine Vision haben und ihr Kollegium motivieren.
Im O-Ton Ihres Kollegiums klingt das so:
„Ihre offene Art schafft eine Atmosphäre des Vertrauens und der Wertschätzung, in der sich alle Mitglieder der Schulgemeinschaft angenommen fühlen. Durch ihre authentische und transparente Kommunikation stärken sie das Gemeinschaftsgefühl und fördern eine Kultur des gegenseitigen Respekts.“
Vertrauen ist bei Ihnen kein Nebeneffekt, sondern Grundlage von Führung Sie geben Klarheit und leben verbindliche Beteiligung. Kollegium und Schülerschaft werden aktiv einbezogen – in Konferenzen, Austauschformaten und dialogorientierten Prozessen. Damit entsteht ein Gemeinschaftsgefühl, das trägt.
Ihre Vision von Schule ist dabei klar und zukunftsgerichtet.
Mit Projekten wie „LernVision EBK“ verbinden Sie wissenschaftliche Erkenntnisse mit schulischer Praxis. Eigenverantwortliches Lernen, kooperative Lernformen und digitale Medien eröffnen nicht nur Lernräume, sie machen die Jugendlichen stark für die Zukunft.
Ihre Führung zeigt, was entstehen kann, wenn Vision, Vertrauen und Beteiligung zusammenkommen.
Sie formulieren an sich selbst den Anspruch „gemeinsam eine Schule zu gestalten, die in Bewegung bleibt – engagiert, menschlich und zukunftsorientiert.“ Ich denke, das ist Ihnen gelungen.
Es ist mir eine große Freude und Ehre, Sie heute auszuzeichnen.
Für Carsten Arntz und Kathrin Wichmann steht die Auszeichnung stellvertretend für ein gemeinsames Verständnis von Schule. Sie bestätigt den Weg einer lernenden Organisation, die wissenschaftliche Begleitung sucht, Netzwerke aufbaut und konsequent an Qualität arbeitet. Kooperationen mit Hochschulen, regelmäßige Feedbackprozesse, strukturierte Personalentwicklung und eine dialogorientierte Entscheidungskultur bilden das Fundament dieser Entwicklung.


Der Preis ist nicht nur eine persönliche Ehrung, sondern ein Signal für die Zukunftsfähigkeit von Schule. Er macht sichtbar, dass Schulentwicklung gelingen kann, wenn Vision, Werte und Verantwortung zusammenkommen. Für Carsten Arntz und Kathrin Wichmann ist er zugleich Ansporn, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen und Schule konsequent vom Lernen her zu denken.

Nähere Informationen zu den Preisträgern Carsten Arntz und Kathrin Wichmann gibt es auf der Seite des Deutschen Lehrkräftepreises 2025: https://www.lehrkraeftepreis.de/preistraeger/3-preis-2025-carsten-arntz-und-kathrin-wichmann/


Den LernVisions-Dokumentationsfilm gibt es hier: https://www.youtube.com/watch?v=pMqRPwa0rTM
Presserezeption
















