
Im Rahmen der Bildungsmesse didacta in Köln nahmen Schulleiter Carsten Arntz und die stellvertretende Schulleiterin Kathrin Wichmann am 13.03.2026 an einer Podiumsdiskussion mit der nordrhein-westfälischen Schulministerin Dorothee Feller sowie der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen Dr. Adelheid Ruck‑Schröder teil. Anlass war unter anderem die Auszeichnung der beiden EBK-Leitungskräfte mit dem Deutschen Lehrkräftepreis 2025 im Bereich „Vorbildliche Schulleitung“.

Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie Schule heute gestaltet werden muss, damit junge Menschen nicht nur fachlich, sondern auch persönlich gestärkt werden. Ministerin Feller betonte die Bedeutung sozial-emotionaler Kompetenzen und verwies auf Initiativen des Landes, die neben Lesen, Schreiben und Rechnen auch die Persönlichkeitsentwicklung von Schülerinnen und Schülern stärker in den Blick nehmen sollen.
Arntz und Wichmann gaben Einblicke in die pädagogische Arbeit am Erzbischöflichen Berufskolleg Köln. Sie erläuterten ihre schulische Lernvision, in der verantwortetes Lernen, Vertrauen und eine enge dialogische Zusammenarbeit zwischen Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern zentrale Rollen spielen. Ziel sei eine Lernkultur, in der junge Menschen Verantwortung für ihren eigenen Lernweg übernehmen und Schule als Ort erleben, der sie langfristig prägt.
Ein weiteres Thema der Diskussion war die Rolle von religiöser Bildung in einer zunehmend pluralen Gesellschaft. Dabei wurde deutlich, dass Religionsunterricht und Wertebildung wichtige Räume für Dialog, Respekt und demokratische Kompetenzen schaffen können.
Die Gesprächsrunde machte deutlich, dass erfolgreiche Schulentwicklung heute vor allem von Kooperation, Vertrauen und einer klaren pädagogischen Haltung lebt. Gleichzeitig wurde betont, dass Schulen Teil eines größeren gesellschaftlichen Netzwerks sind und Bildung nur dann gelingen kann, wenn Schule, Familie und gesellschaftliche Partner zusammenarbeiten.











